Die Carrere Nymphen

Dark Nymph. Bindeseide: schwarz; Hechel und Schwanz: Schnepfe; Körper: Seide, schwarz; Thorax: Seide, schwarz. March Brown Nymph. Bindeseide: schwarz; Hechel und Schwanz: Schnepfe; Körper: Seide, hellbraun; Thorax: Seide, braun. Die Nymphen von Louis Carrere begründen vermutlich den französischen Stil bei der Herstellung von Nymphen und sind bis auf den heutigen Tag eine gute Wahl für alle, die klassisch und geradeheraus fischen möchten. Man benötigt eine Hechel und zwei Seiden, und es gibt nur vier Muster. 1937 waren die Dinge noch nicht so kompliziert, jedenfalls fischereilich nicht. Der 10. Mai 1940 war noch drei Jahre weit weg. Eine Carrere Nymphe wird … Die Carrere Nymphen weiterlesen

DRY-FAB-BUNG-BLOB-BRISTOL-WASHING LINE

Es ist eine Frage des Standpunktes, ob man die Methoden aus der Competition Szene Pfui! findet. Das Fliegenfischen an Seen und Talsperren hat sich in Großbritannien zu einem Zirkus entwickelt, dem andere Kernländer des Fliegenfischens nur verblüfft zuschauen können. Da man die Bachforelle international auch „german trout“ nennt, darf man Deutschland wohl zu diesen Ländern zählen. Uns fehlen die Infrastruktur, die Mentalität, die Gewässer, die Tradition und die Gesetzgebung, um eine ähnliche Szene zu entwickeln. Das Trockenfischen, das Lachsfischen, das Meerforellenfischen, das Nymphen- und Nassfischen sowie das klassische Seenfischen wurden in GB ab den 60er Jahren, intensiv dann in den … DRY-FAB-BUNG-BLOB-BRISTOL-WASHING LINE weiterlesen

Skues Maifliegennymphe

Mich erreichte eine Leseranfrage, ob es von Skues eine Maifliegennymphe gäbe, und wenn nicht, warum nicht. Ja, das ist in der Tat verwunderlich und eine Baulücke im Nymphengebäude unseres würdigen Ahnherrns. Er schreibt dazu, dass Forellen Maifliegennymphen zwar nehmen, aber mit einem eigenartigen Zugriff, als ob sie Angst davor hätten. Sieht man den Buckel dieser Bewegung an der Oberfläche, ist die Forelle oft schon wieder weit weg. Was man jedoch nicht sieht, ist eine Forelle in Position, die in Ruhe und rhythmisch Maifliegennymphen eine nach der anderen erhascht, so wie sie es sonst mit kleineren Eintagsfliegennymphen ja auch macht. Der … Skues Maifliegennymphe weiterlesen

Der große Skues – Ingo Karwaths Fliegenlexikon Nr. 14

Das Nymphenfischen wurde weder erfunden noch gezeugt, und hat doch einen Erfinder und Vater. George Edward Mackenzie Skues wurde am 13. August 1858 in St. John, Neufundland, geboren. Obwohl nach seinem Geburtsort später eine berühmte Rolle benannt wurde, die „Hardy St. John“, war ihm das Fliegenfischen durchaus nicht in die Wiege gelegt. Sein Vater, William Mackenzie Skues, war ein bei der Newfoundland Company angestellter Chirurg. Die Familie kehrte 1861 in das Haus der Großeltern nach Aberdeen zurück, aber schon zwei Jahre später brachen die Eltern nach Indien auf, wo der Vater seinen neuen Dienstposten antrat. George und seine beiden Schwestern … Der große Skues – Ingo Karwaths Fliegenlexikon Nr. 14 weiterlesen

The Wry Fly

Die Kombination von Trocken- und Nassfliege ist ein alter Hut. Jedoch nie unmodern. Colonel W. Keith Rollo schrieb 1931 in seinem Buch „The Art of Fly Fishing“, dass man, wenn die Forellen Nymphen jagen, eine Nymphe oder eine Nassfliege an die Vorfachspitze knoten solle und darüber eine Trockenfliege als Springer. Zwei Bücher und sechs Jahre später behauptet W.H. Lawrie in „Border River Angling“, er habe die Methode erfunden. In einem Buch, das ich tatsächlich auch habe, nämlich in Dermot Wilson „Fishing the Dry Fly“ von 1957, gibt es einen weiteren Hinweis, und überhaupt soll es mindestens neun Hinweise in älterer … The Wry Fly weiterlesen