Editorial

Die Bindewelt passt in eine kleine Ecke.

Mit dem „FliegenBinder“ ist an dieser Stelle Ingo Karwath’s Online-Magazin entstanden, das Sie seit fast drei Jahren kostenfrei mit Anregungen versorgt. Im Archiv können Sie die Monate einsehen und aktuelle Artikel aufrufen.

Liebe Fliegenbinder und Fliegenbinderinnen!

Nachdem ich schon den ganzen Juni fast jede freie Minute am Wasser war und entsprechend schreibfaul, erkläre ich nun auch noch die Monate Juli und August zu meinen Sommerferien. Meine zweite Augen-OP Mitte Mai habe ich mit bestem Ergebnis überstanden, und nach acht Wochen Wartezeit und zwei weiteren Wochen Warterei auf die neuen Lesebrillen bin ich seit einigen Tagen wieder binde- und werkfähig. Unter dieser blinden Zeit hat natürlich auch der „FliegenBinder“ gelitten, aber hilft nix, ich habe ja keine Minions. Bis auf die Knoten war jedoch die Fischerei prima zu handhaben, und ich selbst habe nicht gelitten. Ein 85er Rapfen war der beste Fisch der Zeit. Ob demnächst ein Lachs von ähnlicher Größe hinzukommt, steht noch in den Sternen. Norwegen lässt uns ja wieder ins Land, und nun kommt es darauf an, wie sich das Wetter im August entwickelt. Drei Tage am mittleren Test, die mir geschenkt wurden, lasse ich lieber ausfallen. Ich bin zwar geimpft, aber so sehr soll man das Schicksal vielleicht doch nicht belasten. Ich hoffe nun in nächster Zeit mit ein paar Rollen, die ich in Arbeit habe, fertig zu werden. Nebenbei werde ich natürlich binden und schreiben. Ich buche die Artikel entweder in den Juni oder in den September. Außerdem sitze ich am Rechner und layoute mein erstes Magazin, denn der „FliegenBinder“ soll ja in Druck gehen. Dazu später mehr. Ich wünsche Ihnen und euch einen schönen Sommer, verschont von Krankheit und Unglück, und wenn man sieht wie es den Menschen in den Katastrophengebieten geht, wird man kleinlaut und freut sich über ein Marmeladenbrötchen im trockenen Garten. Unsere wunderbaren Passionen, das Binden und das Fischen, machen nur in guten Zeiten tiefe Freude. Gewiss trösten sie auch in schlechten Zeiten, und mit Glück und Bemühen biegt man die wieder herum zur Freude. Was da jedoch im Westen an der Kyll und Ahr geschehen ist, lässt sich kaum vorstellen und nicht biegen. Ich habe dort schon im klaren Wasser gestanden und gefischt. Sicher erfolgen in unseren Magazinen und Heften Aufrufe zu spenden. Aber ich denke das ist für Wassermenschen wie wir sie sind auch selbstverständlich. Um Irrtümer zu vermeiden sei gesagt, dass der untere Spendenbutton damit nichts zu tun hat.

Herzlichst, mit Hoffnung und besten Sommerwünschen

Ihr

Ingo Karwath, im Juli 2021

Der Online „FliegenBinder“ enthält keine bezahlte, unbar belohnte oder versteckte Werbung. Zur Finanzierung der Seite gibt es hier und da einen Spendenbutton. Der bisherige Eingang beträgt 10 Euro. Vielen Dank.