Editorial

Die Bindewelt passt in eine kleine Ecke.

Mit dem „FliegenBinder“ ist an dieser Stelle Ingo Karwaths Online-Magazin entstanden, das Sie seit September 2018 kostenfrei mit Anregungen versorgt. Im Archiv können Sie die Monate einsehen. Seien Sie doch so nett und empfehlen das weiter. Vielen Dank.

Liebe Fliegenbinder und Fliegenbinderinnen!

am 2. Juni gab es standesgemäß Zanderfilet mit Petersilienkartoffel und Buttermöhren. Gestern ging die Saison los, und ich hatte gleich am ersten Abend Glück. Außerdem raubten die Rapfen, aber ich kann nicht sagen ob stromauf oder stromab. An tideabhängigen Gewässern wechselt ja die Richtung alle sechs Stunden, und die Rapfen waren gestern weiter östlich. Wegen des Saisonbeginns waren viele Kollegen am Wasser, und einer wusste zu berichten, dass man aus Rapfen sehr leckere Fischfrikadellen machen kann. Das war mir völlig neu. Ich hatte den Rapfen bisher als lupenreinen Release-Fisch angesehen, und will auch dabei bleiben. Das trüb strömende Wasser hat mich gestern jedenfalls getröstet. Es gab mir eine Mahlzeit und die Zuversicht auf schöne Stunden mit der leichten Zweihandrute. Vermutlich werde ich am Ende der Saison ein passabler Landwerfer sein, denn rein ins Wasser geht bei uns nicht. Und ich muss schauen wie es mit der Zeit aussieht, denn mein neuer Kumpel Janne, ein Labradormädchen von nun neun Wochen, regelt gerade die Abläufe im Haushalt. Da ich vorher viel auf Hecht unterwegs war, das ging am 1. Mai los, hänge ich mit meinen Artikeln für diesen Monat etwas hinterher. Das ist aber kein Problem, denn ich verschenke ja meinen Gaul. Ich mag aber auch gern verlässlich sein und liefere noch einiges. Juli und August begreife ich dann aber als Sommerpause. Die jeweiligen Fliegen des Monats sind davon ausgenommen. 

Ihr

Ingo Karwath, Juni 2020

Der „FliegenBinder“ enthält keine bezahlte, aber in Zukunft vielleicht unbar belohnte Werbung. Ein Bericht, bei dem das der Fall ist, wird den Umstand deutlich lesbar benennen. Wegen SEO laufen in Zukunft alle Beiträge mit dem Verfassernamen, und das bin ja (noch) immer ich.