Mosquito

Nach einer Legende die Tsimshiane Indianer, ihr Stammesgebiet sind die Berge und Täler zwischen Skeena und Nass River in BC, hatten Moskitos einst Menschengröße. Nun war aber ein Kind durch einen Moskito zu Tode gekommen, und die Mutter sann auf Rache. Sie kletterte auf einen Baum, und an einem Ast, der über einen See ragte, und ließ sich hängen. Der Häuptling der Moskitos entdeckte sie und – weil sie seinen langen Kristallschnabel verspottete – stürzte er sich auf sie, aber durch ihr Spiegelbild getäuscht fiel er ins Wasser. Er wäre vielleicht ertrunken, da jedoch Wasser ein Medium der Wiedergeburt ist, … Mosquito weiterlesen

Die Rezepte zu Les Gallica

Nur mit dem Buch „Les Mouches Du Pécheur De Truites“ von de Boisset kommt man den Fliegen wirklich auf die Schliche. Ich stelle die Bindeanleitungen im Originaltext vor, aus der Ausgabe vom 5. April 1951, denn es dient ganz sicher der deutsch-französischen Freundschaft, wenn sich auch der Unkundige mit einem Wörterbuch mal an die Arbeit macht. Für Kinder im Alter ab 10, die Französisch in der Schule haben, ist es außerdem ein hübsche Gelegenheit dem fliegenfischenden Papi mal einen Gefallen zu tun. Der sich bestimmt gern mit irgendwas revanchiert. Die Hakengrößen nennen die alte Form, bei der die Größe 0 … Die Rezepte zu Les Gallica weiterlesen

Les Gallica

Ist es mein innerer Preuße, der diese geschlossenen Reihen liebt? Aber wie kann das sein bei meinen ungarischen und ostfriesischen Wurzeln. Und trotzdem, Fliegenfamilien haben was. Sehen Sie selbst. Work in progress. Von großen und starken Familien geht ein eigenartiger Reiz aus, ob sie nun Habsburg oder Windsor oder Ullstein heißen. Sie verbinden Vergangenheit und Zukunft, und zeigen nach außen nicht selten ein Bild von beneidenswerter Geschlossenheit. In dem Roman über die Ullsteins steht sinngemäß der schöne Satz, dass eine Familie mit möglichst vielen guten Schwiegertöchtern und Schwiegersöhnen immer erfolgreicher wird. In der Zeit unserer Scheidungsraten ist das ja eine … Les Gallica weiterlesen

Fliegen von der Tanke

Kennen Sie den Honeymoon-Trout & Salmon Club? Vermutlich nicht. Man wird automatisch Mitglied, wenn es einem gelungen ist, auf der Hochzeitsreise sowohl einen Lachs als auch eine Forelle gefangen zu haben. Ich bin Gründungsmitglied, und das kam so. Wir haben am 30. August 1985 geheiratet, fuhren nach den Feierlichkeiten nach Hamburg und anderntags weiter nach Schweden. Bertil Ekholm Erb von Flugfiske i Norden hatte uns ein Haus an der Küste besorgt, und von dort war es nicht weit nach Mörrum. Als frischgebackener Ehemann fuhr ich natürlich jeden Morgen los, um Brötchen zu holen. Das war weit, in etwa schon der … Fliegen von der Tanke weiterlesen

20-20 Steelhead

Lee Wulff am Copper In den Jahren 1986 und 1987 wollte es der Zufall, dass ich zusammen mit Lee und Joan Wulff am Copper in BC war. Lee Wulff verfolgte den speziellen Plan, eine Steelhead mit einer 28er Trockenfliege zu fangen. Der niemals richtig gegründete 20-20 Club kennt ja zwei Ziele. Erstens: Eine 20 Inch Forelle auf eine 20er Fliege. Zweitens: Einen 20 lbs. Lachs auf eine 20er Fliege. Das erste Ziel, schwer genug, ist nun wahrlich nicht so exklusiv wie das zweite, denn wertvolle Lachsangelstunden mit einer 20er Fliege zu verfischen ist nicht jedem gegeben. Mich reizt die Aufgabe … 20-20 Steelhead weiterlesen

Direkt aus dem Paradies

Hechtfliegen vom Wollaston Lake Saskatchewan, schon der Name hat einen Klang, der uns Trommeln und Gesänge hören lässt. Im Westen Alberta, im Osten Manitoba, im Norden die Nordwest-Territorien und im Süden Montana und North Dakota. Das Stammland der Cree-Indianer, die für ihre Wehrhaftigkeit berühmt waren und sich ebenso tapfer wie vergeblich gegen den Diebstahl ihres Landes wehrten. Saskatchewan ist eine Ableitung von kisiskāchiwani-sīpiy, was auf Cree „schnell fließender Fluss“ heißt und den Saskatchewan River meint. In diesem Land findet sich der Wollaston Lake, und an seinem Ufer die Wollaston Lake Lodge. Ein sehr teures Paradies für den Hechtfischer. Man wird … Direkt aus dem Paradies weiterlesen