Mini Leech

Vierzig Jahre Lure zupfen – und nur ein Muster bleibt. Dieser Streamer hat sich im Laufe der Jahre zu einer Form entwickelt, die mir fast schlafwandlerisch von der Hand geht. Der 10er Haken, auf den ich ihn binde, ist stets die Größe, die mir im Vorrat zuerst ausgeht. Einen Namen hat er nicht, aber ich denke man kann ihn der Kategorie „Leech“, Sparte „Mini Leech“ zuordnen. Die ersten kopfschweren Lures, die in meinen Dosen auftauchten, waren „Tadpoles“ und „Leadheads“ aus England, und beide Namen beschreiben sehr ähnliche, eigentlich gleiche Muster. Marabou war schon vorher ungemein beliebt, aber man band es … Mini Leech weiterlesen

Belly Scratcher Minnow

Für die Zander zwischen Weser und Ems. Und anderswo! Eigentlich bin ich ja mehr der Speycaster vom alten Schlag. Meine ersten Versuche waren noch mit einer DT 10 F, aber bald schon hatte ich Evans Speycaster auf meinen Rollen. Das waren damals zwei Tibors mit einer Floating und einer Intermediate. Damit kam ich 1993 erstmals an die Gaula, und lernte flott dazu ein Schusskopf muss her. Von da an entwickelte sich das zu den bekannten modernen Köpfen, aber trotz aller Schlenkerei unter der Hand hole ich immer noch gern über Kopf aus. Wenn’s denn geht. 2018 am Sustut lernte ich … Belly Scratcher Minnow weiterlesen

Der Trockenmann Teil 4

Die Jahre am Kennet. Die Mitglieder des Houghton Fly Fishing Clubs mussten sich nun ohne Wasser eine neue Heimat suchen und Halford verfolgte einen ambitionierten Plan. Marryat stellte den Kontakt zu Robert Long her, ein Weinhändler und Brauer aus Marlborough, der wiederum den Kontakt zu Sir Francis Burdett ermöglichte, und Burdett saß auf Ramsbury Manor und hatte über vier Meilen Kennet, die er verpachten wollte. Nachdem Long die ersten Verabredungen für Halford gemacht hatte, übernahm Basil Field die Verhandlungen und erreichte sehr vorteilhafte Ergebnisse. Für 300 Pfund pro Jahr pachtete Halford den Kennet für die Dauer von 21 Jahren, erhielt … Der Trockenmann Teil 4 weiterlesen

Letzte Ausfahrt Entenfeder

Wie ich beinahe ein Krimineller wurde. Im Kern ist es wohl die Begeisterung für das Selbsttun, das „do it yourself“, kurz „diy“, die mich Fliegen binden lässt. Ich werkle aber auch alle anderen Arten von Angelzeug, hoble Bambus, drehe und fräse Rollen, knüpfe Netze, nähe Rutenhüllen und Lederetuis, baue Lampen und Möbel und schnitze Lockenten. Aber ich bin kein Lachsfliegenbinder! Nicht dass Sie mich da falsch verstehen, ich binde schon auch Lachsfliegen, jedoch mit der Einstellung eines Forellenfischers. Ich will nur Lachse damit fangen.  Im Urlaub in Dänemark habe ich den „Federndieb“ gelesen, den unsere Tochter mir im April zum … Letzte Ausfahrt Entenfeder weiterlesen

Die Ismopuppan

Balsa ist ehrlicher als Foam. Darum ist das eine Fliege. Punkt! Bei mir im Auto dudelte dieser Tage die Jazz-CD von Jeff Goldblum, die wegen ihrer Stimmung und Musik selbst bei Regenwetter für gute Laune sorgt. Möchte ich zusätzlich ans Fliegenfischen denken, lege ich an solchen Tagen gern auch „Jazz & Flyfishing“ ein und höre den nordischen Klängen von „Slow Walking Water“ zu. Die hilft bei richtiger Sehnsucht noch besser als „A River Runs Through It“. Ich bin ein Fan von Havard Stubo, Joona Toivanen, Tapani Toivanen und Frederik Hamra. Ich gönne ihnen den Sommer 2009 von ganzem Herzen, und … Die Ismopuppan weiterlesen

Murdich Minnow

From striper to pike. Im September ist es fast schon zu spät, denn eigentlich sollte das Hechtzeug perfekt vorbereitet sein. Das ist nun bei mir auch nicht der Fall, und darum kann ich hier leider nicht damit angeben. Aber ich habe schon mal alles hervorgeholt und gesichtet. Im Grunde ist ja alles da und so wie im Mai schon benutzt abgelegt, aber im Sommer war ich nur sporadisch mit der Popperdose los, und jetzt drängt es mich doch den Herbst vorzubereiten. In der Fliegensammlung finden sich einige aufgebogene Haken, und es ist eine gute Idee die Haken wieder in Form … Murdich Minnow weiterlesen