Halford’s Ghost

Der ultimative Wiggler, entdeckt in Halfords Tagebüchern und rekonstruiert von Mayor General Hoyt Atoitea… Zunächst mit einer scharfen Rasierklinge aus 5mm dickem Ethafoam in etwa diese Form schneiden. Spricht man über dänisches Design, dann spricht man in der Regel über die Vergangenheit. Namen wie Mogensen und Wegner fallen, vielleicht auch Jacobsen oder Juhl, aber trotz aller Bemühungen gelingt es der Moderne nicht, Anschluss an den alten Kram zu finden. Weil nun in Dänemark so viel kreativ getischlert wurde, gab es prima Holzreste, die zusammen mit allgemeiner Gestaltungsfreude dazu geführt haben, dass der Wobblerbau, und hier insbesondere die Küstenwobbler, sich viel … Halford’s Ghost weiterlesen

Intruder – Ingo Karwaths Fliegenlexikon Nr. 6

Die ab 1965 im amerikanischen Fernsehen gezeigte Serie „Lost in Space“ und ein zu  Akkordeon-Klängen „Intruder Alert“ warnender Roboter gaben einem Fliegentyp den Namen, der nun die ganze Welt beschäftigt. Intruder. Shank: 35 mm. Stinger Loop: Senyo’s Intruder Wire, 2,5 cm Schlaufe. Bindeseide: Veevus 10/0 weiß. Tag: Ovalgold. Butt: Chenille, gelb. Augen hinten: Dschungelhahn. Schwanz: Straußengras natur, Amherst-Fibern orange. Rippung: Kupferdraht. Körper: Flat Braid, gold. Körperhechel: Sattelhechel, orange. Hechel: Polarfuchshaar, orange, in einer Schlaufe, Straußengras natur in einer Schlaufe, 12 Amherst-Fibern orange in einer Schlaufe. Flügel: 2 Hecheln, rot, Mirror Flash. Augen vorn: Dumbbell Eyes. Kopf: Dubbing, purple. Skanditruder. Shank: … Intruder – Ingo Karwaths Fliegenlexikon Nr. 6 weiterlesen

Nymphe des Monats 10/20

Die „Footballer“ stammt aus dem Jahr, in dem Gerd Müller 30 Tore ablieferte. Auf einen Haken der Größe 12 oder 14 (Bucknall nennt Gr. 8 bis 16) ein Fundament aufbringen, lackieren und weißes Fluofloss bis in den Bogen einbinden. Einen weißen und schwarzen Kiel wässern und in den frischen Lack hineinwinden. Sehr fest binden und die Enden gut sichern. Als man im Mai 1905 die ersten Regenbogenforellen in Blagdon aussetzte, waren diese 10 bis 15 cm lang. Schon im August desselben Jahres wogen sie 900 Gramm. 1906 erlebte Blagdon dann allerdings ein Massensterben der Stichlinge, einen entsprechenden Einbruch bei der … Nymphe des Monats 10/20 weiterlesen

Lachsfliege des Monats 10

Im Gegensatz zu Gummibärchen, da nehmen alle die roten, ist die „Yellow Ally’s Shrimp“ erste Wahl. Die „Ally’s Shrimp“ ist in meinen Dosen ein klein wenig häufiger vertreten als jede andere Fliege. Ich binde sonst immer fünf Stück von einem Muster und einer Größe, also z.B. fünf „Blue Charm“ in Größe 4 und fünf „Blue Charm“ in Größe 8. Der Gedanke dahinter ist der, dass ich drei Muster für mich eigentlich ausreichend fände, aber bei nur dreien keine Möglichkeit sehe, noch eine zu verschenken. Ein Steintreffer hinten und man hat nur noch zwei, ein Hänger vorn und nur eine verbleibt. … Lachsfliege des Monats 10 weiterlesen

Kick it like Bauer

Mehrteilige Hechtfliegen sind mir eigentlich zu kompliziert. Aber zweiteilig kann man ja mal machen. Die Norweger mögen Lachs und Forelle, auch Äsche und Heilbutt, aber der Hecht hat kein großes Ansehen. Weder an der Angel noch auf dem Teller. Die Schweden und Finnen sehen das etwas anders, und seit Jahren ist das Fliegenfischen auf Hecht ein Wachstumsmarkt. Mit verblüffender Preisgestaltung, denn eine Top-Hechtrute kostet nur die Hälfte einer Top-Forellenrute. Obwohl sie als Klasse 10 ja mehr Material in sich birgt als eine 5er. Woran man einmal mehr erkennen kann, dass die Salmoniden-Fischer passend zur Fettflosse ihrer Beute fett ausgenommen werden. … Kick it like Bauer weiterlesen

Meine erste Dicke

Die erste wirklich große Forelle im Leben eines Fliegenfischers wird eine ewige Erinnerung. Früher war angeln total einfach. Man brauchte eine kurze Vollglasrute, eine Rolle mit 35er Schnur, ein 45 Gramm Sargblei, Messingwirbel, kurzes Vorfach und einen 4er Aalhaken, Nickel mit Ringöhr. Dazu brauchte man Wattwürmer und Flut. Na ja, und ein Fahrrad, um an die Wattwurmstelle und dann an die Mole zu kommen. Und die Erlaubnis mit der teuren Grabgabel überhaupt radeln zu dürfen. Man könnte es fast schon Logistik nennen. In den Ferien ging das besonders gut auf, wenn am Vormittag Ebbe und am Nachmittag Flut war. So konnte … Meine erste Dicke weiterlesen