Die zehn besten Methoden – einen Lachs zu verlieren…

Man darf über die eigenen Fehler durchaus  lachen, und wenn man dann ausgelacht hat, dann macht man sie nicht wieder! Die erste Methode – der Äschenanhieb Für einen erfahrenen Äschenfischer, und selbiges gilt auch für den Forellenmann, und noch extremer für den wieselflinken Haselspezialisten, ist das Lachsfischen eine Herausforderung im absoluten Grenzbereich. So ähnlich wie Bergsteigen ohne Schuhe. Ich behaupte mal, dass der flotte Anhieb die wirklich allerbeste Methode ist zunächst einen und dann überhaupt viele Lachse zu verlieren. Das Problem ist einfach zu erkennen und einfach zu lösen. Sollte man meinen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen aber sind die flinken Äschenfischer sowohl beratungszäh … Die zehn besten Methoden – einen Lachs zu verlieren… weiterlesen

Micropatterns

Tying & Fishing the small Fly, erschienen bei Lyons and Burford, 1994. Von Darrel Martin Dieses Buch muss mit einer Definition beginnen, und das macht es auch, denn klein im Sinne des Verfassers sind alle Fliegen in Größe 18 und darunter. Die Kapitel befassen sich mit den Insekten, den Bindewerkzeugen, dem Material, den Haken, den Bindetechniken, den Mustern an sich, mit dem Gerät, mit den Fischen und ihrer Umgebung und mit der Präsentation. Die insgesamt 306 Seiten gehen dabei so sehr ins Detail, dass man keine Lücke findet. Ich gebe mal ein Beispiel. Möchte man sich über die Eigenschaften von … Micropatterns weiterlesen

„Versus 1“

Eine angenommene Konkurrenz, selbst wo sie nicht vorhanden ist, kann zu Erkenntnissen führen. Darum beginnt hier die Artikelserie „versus“. „Quigley’s Cripple“ vs. „Missing Link“. Runde 1: Der Name. Die Fliege „Quigleys Cripple“ zu nennen war 1978 eine etwas unbedarfte Entscheidung, die ein Marketing Experte vermutlich damals schon korrigiert hätte. Krüppel ist eines der härtesten, der traurigsten Schimpfworte unserer Sprache, und verhindert den sympathischen Kontakt zu dieser Fliege. Als Zweitname hat sich „Quigleys Emerger“ etabliert, eine deutlich bessere Ansprache, wenn auch allgemeiner. So in die Jahre gekommen könnte man auch nur „Quigleys“ sagen, was mir persönlich am besten gefällt. Die „Quigleys“ … „Versus 1“ weiterlesen

Bonefish-Söckchen

Das Ereignis liegt bald vierzig Jahre zurück und war einer unserer ersten Ausflüge an die Ostsee. Das Meerforellenfischen befand sich noch in den Kinderschuhen. Coole Wathosen und Klamotten leider auch. Udo hatte eine schwarze Cormoran Wathose von Vater Wilhelm an, ich eine grüne Oceanhose aus Plastik, und Dietrich eine Red Ball Latexwathose mit weißen Turnschuhen. Die passenden Red Ball Schuhe waren nicht rechtzeitig angekommen, aber die drei Tage als Strandwitz hielt unser Baron locker aus. Vergleicht man das mit heute, stehen wir deutlich viel besser da. Wathosen für über 1000 Euro, Watschuhe für fast 600, da wird jeder fündig. Für … Bonefish-Söckchen weiterlesen

Der etwas andere Hechthaken…

Sören Essebo, der schwedische Erfinder der „Vit Gäddsara“, regelmäßige FliegenBinder-Leser kennen sie schon, sonst siehe Link unten, ist auch der Erfinder des „Essebo Hakens“. Er hatte nämlich die Idee, sich auf seine verschiedenen Jacken, Westen und Wathosen einen Handtuchhaken zu kleben. Ungefähr auf Bauchnabelhöhe, und dann 10 cm nach links, so man Rechtwerfer ist. Ich habe das provisorisch erprobt und muss sagen, dass man eingeholte Leinenschlaufen wunderbar ablegen kann, und zwar so gut, dass man bei ruhigem Wetter den Schusskorb nicht vermisst. Bei starkem Wind und Wellenschlag versagt der Haken. Nun ist Sören ein eher rustikaler Binder und Bastler, und … Der etwas andere Hechthaken… weiterlesen

Perlenfischer

Vereine und Gewässerbesitzer müssen sich für oder gegen einen neuen Köder wappnen, der über kurz oder lang an den Fliegenstrecken auftauchen wird. Ein paar ganz clevere Kerlchen sind damit schon länger unterwegs, und da es eine dunkle Ecke zu sein scheint, leuchten wir mal ein wenig hinein. Es geht um das Fliegenfischen mit der Perle. Dazu nimmt man sich eine geeignete Perle, fädelt sie aufs Vorfach, zieht einen Gummistopper hindurch, setzt einen kurzen Haken 3 cm dahinter und knotet das Ganze im Abstand von 30 cm an den Bogen einer schweren Nymphe. Eine amerikanische Firma hat die Angelegenheit professionalisiert und … Perlenfischer weiterlesen